Orgelprojekt Eisenberg

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Die Böhm-Orgel von 1977

Passend zum neogotischen Innenraum der Kirche schufen die Gebr. Poppe aus Roda 1884 eine große Orgel mit 26 Registern auf 2 Manualen und Pedal. Im Laufe der Jahrzehnte war die Orgel allerdings derart marode geworden, dass sie unter Beibehaltung des alten Gehäuses 1977 durch einen Neubau der Firma Böhm aus Gotha ersetzt werden musste. So erklingt heute in der Stadtkirche eine stark neobarock geprägte Orgel mit 16 Registern.

I. Manual (C-g''')

 

Prinzipal
Koppelflöte
Oktave
Waldflöte
Mixtur

8'
8'
4'
2'
4f

II. Manual (C-g''')

 

Gedackt
Blockflöte
Prinzipal
Sifflöte
Tertian
Krummhorn

8'
4'
2'
1'
2f
8'

 

Pedal (C-f')

 

Subbaß
Prinzipalbaß
Pommer
Choralbaß
Liebl. Posaune

16'
8'
8'
2f
16'

Spielhilfen: Koppeln (I/II, I/Ped, II/Ped)
Stimmung: gleichschwebend

 

Fertigstellung des ersten Bauabschnitts


Im Jahr ihres 40. Geburtstages konnte endlich die Böhm-Orgel überarbeitet werden. Vier „Baustellen“ machten das gottesdienstliche und konzertante Orgelspiel seit vielen Jahren immer unbefriedigender. Nun sind für 37.871€ endlich Pfeifenreperatur, Generalreinigung, Tieferstimmung und Mechanikreperaturen geschehen.

Nähere Informationen finden Sie auf diesem Blatt hier.
Das ausführliche Abnahme-Gutachten mit Photos auch aus dem technischen Innenleben der Orgel unseres Orgelsachverständigen können Sie hier ansehen.

 

Orgelgeburtstag

Am 24. April 2017 konnte der 40. Geburtstag der Böhm-Orgel gefeiert werden.
Einen Rückblick mit Bildern von 1977 finden Sie auf diesem Blatt hier.

 

 

Übrigens: Der berühmteste Orgelbauer Thüringens Tobias Heinrich Gottfried Trost hat im 18. Jahrhundert auch eine Orgel in Eisenberg gebaut. Nur noch wenige Orgeln sind von diesem Baumeister, dessen Kunst auch Johann Sebastian Bach sehr geschätzt hat, erhalten. Eines dieser Instrumente steht in der Schlosskirche St. Trinitatis in Eisenberg.
Aber das war nicht die einzige Trost-Orgel Eisenbergs! Sein letztes großes Instrument, quasi sein kunsthandwerkliches Vermächtnis, hat er 1752 in der Stadtkirche St. Peter erbaut. 1754 erkrankte er schwer und starb schließlich 1759. Diese zweimanualige Trost-Orgel der Stadtkirche mit 20 Registern hat über 100 Jahre gehalten und wurde erst 1884 durch den Neubau der Gebr. Poppe ersetzt (siehe Konzept), in deren Gehäuse nun unsere Böhm-Orgel wohnt.

 

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