Orgelprojekt Eisenberg

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Schirmherr

Als Schirmherr für unser Orgelprojekt konnte KMD Prof. Matthias Eisenberg gewonnen werden. Der renommierte Konzertorganist sagt: 

"Schon als Neunjähriger hatte ich meine erste Bekanntschaft mit der Königin der Instrumente. Als Konzertorganist habe ich mittlerweile schon sehr viele Orgeln kennengelernt und finde es spannend, dass es in Eisenberg so ein besonderes Projekt gibt. Gerade beim Improvisieren braucht man gute und unverwechselbare Instrumente."

 

 

Über 1000 Euro für Orgelprojekt in Stadtkirche Eisenberg
(Rezension des Benefiz-Konzertes in der OTZ vom 3. Juni 2015)


Eisenberg. Knapp 120 Besucher drängten am vergangenen Freitag in die Schlosskirche um den großen Orgelvirtuosen Matthias Eisenberg zu hören. Mit der Kreisstadt verbindet ihn nicht nur sein Nachname, sondern auch die Schirmherrschaft, die er für das Orgelprojekt der Stadtkirche übernommen hat. Dank seines großzügigen Verzichts auf Honorar, Fahrt- und Übernachtungskosten kamen an dem Abend über 1000 Euro zusammen. Diese beachtliche Summe wurde auch durch den Verkauf von selbstgemachter Marmelade, Strickbeiträgen eines eifrigen Gemeindegliedes und Pfeifenpatenschaften in der Pause erreicht. Eisenberg hatte für den ersten Teil vor allem Orgelmusik alter Meister, die aus Thüringen stammen, ausgewählt. Nach einem fulminanten Präludium von Böhm folgten farbenreiche Werke von Weckmann und Walther. Den krönenden Abschluss bildete eine Orgelsonate von Mendelssohn sowie die d-moll-Toccata von Bach. Für den zweiten Teil nach der Pause hatte sich als Überraschungsgast Gunther Emmerlich angekündigt, der zusammen mit Eisenberg und Kantor Philipp Popp in einer kleinen Gesprächsrunde "Erhellendes und Erheiterndes aus der Welt der Orgel" zutage förderte, sodass zwischendurch herzlich gelacht werden konnte. Seit Freitagabend ist Emmerlich auch durch die Übernahme von zwei Pfeifenpatenschaften dem Orgelprojekt in seiner Heimatstadt näher verbunden. "Vielleicht ergibt sich im nächsten Jahr ein gemeinsames Konzert der beiden Berühmtheiten" ließ Popp durchblicken. Eine der Hauptattraktionen war nach Emmerlichs Moderations- und Liedbeitrag der Improvisationsteil, für den Eisenberg noch einmal alle Register zog. In kunstvollen und raffinierten Bearbeitungen bot er spontane Liedwünsche aus dem Publikum dar.
Für den Orgelausschuss und die evangelische Kirchgemeinde steht nun die Planung des ersten Bauabschnittes an. "Ende nächstes Jahres kann es schon losgehen", freute sich Popp. Zuerst soll die schon vorhandene Böhm-Orgel abgetragen und voraussichtlich 2017 generalgereinigt und überarbeitet wieder aufgebaut werden. Die englische Keates-Orgel, die das Eisenberger Orgelprojekt zu einem landesweit einzigartigen Vorhaben mache, sei noch in der Werkstatt, so Popp. Spenden werden also weiterhin gesammelt und auch das ein oder andere Benefiz-Konzert wird wohl noch in den nächsten Jahren den Eisenberger Konzertkalender bereichern.

 

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